WaSa gastiert beim Aufsteiger Zug

Nach fünf gespielten Meisterschaftsrunden belegen die Olmastädter mit drei Zählern den zehnten Platz in der Unihockey Swiss Mobiliar League. Aufsteiger Zug United ist noch punktelos und ziert das Tabellenende.

In der laufenden Saison konnte das WaSa-Team mit seinem neuen Trainer Yves Mohr erst einen Sieg verbuchen. Bei den „Mätteler“ vom UHC Grünenmatt gelang ein knapper 5:4 Sieg. Die anderen Partien gingen jeweils verloren. Im Startspiel beim HC Rychenberg setzte es eine 2:6 Niederlage ab. Auch gegen Floorball Köniz ( 5:8), den UHC Uster (5:6) und dem UHC Grünenmatt standen die St.Galler auf verlorenem Posten und gingen als Verlierer vom Feld. Bei einem Torverhältnis von 22:31 Toren ist auch diese momentan im negativen Bereich. Doch der Winterthurer Yves Mohr lässt sich dabei nicht aus seinem Konzept bringen, denn schliesslich will er dem Team ein neues Spielsystem verpassen und dies braucht eben eine gewisse Zeit. „Das Team macht kleine Fortschritte“, erklärt der neue Übungsleiter der Wasaner. Wenn das neue System einmal in den Köpfen der Spieler ist, werden auch die Resultate folgen. Bisher war WaSa auf Konter spezialisiert und diese Strategie will der ehemalige U21 Trainer von Rychenberg Winterthur nicht mehr weiterführen. Aber wie gesagt, solch eine Umstellung braucht anfänglich Zeit. Mohr appelliert deshalb innerhalb des Vereins und bei den Fans an die Geduld, wenn die Resultate noch nicht  wunschgemäss ausfallen.

Aufsteiger Zug United wird es schwer haben
Der NLB-Aufsteiger Zug United steht momentan dort, wo man ihn auch erwartet hatte, nämlich am Tabellenende der SML. Noch keinen Zähler konnte die Mannschaft von Cheftrainer Cedric Progin ergattern. In der vergangenen Woche stand denn auch das aufpolieren des stark angekratzten Selbstvertrauens im Vordergrund. Die Innerschweizer müssen sich zuerst finden und auch die Feinabstimmung gilt es zu verbessern. Ungereimtheiten wie Wechselfehler oder Gegentore durch schnell ausgeführte Freistösse des Kontrahenten können und müssen in Zukunft abgestellt werden, ist in der Vorschau der Zuger zu lesen. Zudem muss die Defensive stabiler werden, denn mit durchschnittlich 8.8 Gegentoren pro Spiel kann man kaum ein Spiel gewinnen. Bisher kassierte der Aufsteiger 44 Tore. 

Ein Sieg muss her
Die Konstellation ist daher klar, alles andere als ein Sieg der Gallusstädter gegen Zug United (Samstag, 8. Oktober, 19.00 Uhr; Stadthalle Herti, Zug), käme einer kleinen Überraschung gleich. Und möchte das WaSa-Team nicht den Anschluss an Platz acht verlieren, welcher die Playoffs bedeuten, müssen drei Punkte her. Das nächste Heimspiel steht am kommenden Donnerstag, 13. Oktober, um 20.00 Uhr, im Athletik-Zentrum St.Gallen auf dem Programm. Gegner ist dann Chur Unihockey.

Bericht: Markus Schildknecht

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