WaSa überzeugt zu Hause gegen Uster

(Archivbild UHC WaSa)

Nach der Auswärtsschlappe in Köniz galt es wieder Punkte zu sammeln um auf die Erfolgsstrasse zurückzukehren. Die Devise hiess, dass letzte Drittel zu vergessen und sich wieder auf seine Qualitäten zu fokussieren. Um 15.30 Uhr wurde das Spiel angepfiffen.

Das Spieltempo war von Beginn an hoch. So kam es, dass bereits im ersten Angriff der dritten Linie Pfister das Zuspiel von Venturini verwertete und somit das Score eröffnete. WaSa agierte mit drei Linien, was sich schon ein erstes Mal auszahlte. In der fünften Minute konnte Uster nach einem Diagonalpass zum Ausgleich abschliessen. Für die erneute Führung sorgte das Duo Jucker / Eschbach, als sie in der zehnten Minute einen Konter eiskalt verwerteten. Jucker bediente den jungen Eschbach so, dass der gegnerische Hüter chancenlos das 2:1 Pausenresultat hinnehmen musste.

Kaum begann das Mitteldrittel, verwertete Schmied eine Standartsituation. Im weiteren Verlauf versuchte Uster ihr Spiel aufzubauen. Immer wieder aber konnten Diagonalpässe abgefangen und so gefährliche Konter gefahren werden. Jedoch agierte WaSa auch offensiv stark und erarbeitete sich ebenfalls gute Chancen. Zur Spielhälfte trumpfte Zwicker mit einem weiteren Weitschuss auf und schoss sein Premieretor in dieser Saison. Vor der Pause zeigte Uster ein weiteres Mal, dass sie nicht zu unterschätzen sind und trafen zum 4:2.

Im letzten Drittel verzeichnete der dritte Block eine Aktion, wie sie im Lehrmittel für Unihockey beschrieben steht. Aus der Verteidigung wurde der Ball schnell in die Offensive getragen, Casagrande bediente Haag perfekt, welcher in vollem Lauf die Kugel zu versenken wusste. Kurz darauf vermochte Jucker, der Bestplayer wurde, den Ball auf wundersame Weise über den Torwart ins Tor zu treffen. Beim Stand von 6:2 wurde der Sieg nie mehr gefährdet. Zwar trafen die Gäste durch eine schnell ausgeführte Standartsituation, doch vermochten sie auch mit sechs gegen fünf Spieler keinen Druck mehr auszuüben.

Nach drei verlorenen Dritteln schauen sich die angereisten Gegner aus Uster am Besten ihre Videoaufnahme genau an, um effizient kontern zu lernen. Da vermochte weder Salat, noch die fein riechende Lasagne noch der mitgebrachte Nespresso des Gegners die Freude über drei weitere Punkte zu mildern.

Bericht: Simon Schweizer

 

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