WaSa verliert Cupfinal gegen die Tigers

Der UHC WaSa verliert vor ausverkauften Rängen den Cupfinal in der neuen Berner Wankdorfhalle gegen die Tigers aus Langnau mit 4:11 Toren. Schon nach wenigen Minuten lagen die Ostschweizer bereits mit 0:3 im Hintertreffen.

Die Berner Wankdorf Halle war mit über 3'000 Zuschauern restlos ausverkauft. Schon vor dem Spiel machten sich die Fans gegenseitig mit Sprechgesängen warm. Die WaS–Fans machten dabei etwas den lauteren Eindruck als die Emmentaler. Schon beim Starting-Six Line up fordertet der Tscheche Tomas Sladky die mitgereisten Fans auf Stimmung in der Halle zu machen. Der Start für den Cupfinal-Neuling misslang, den bereits in de dritten Minute passierte WaSa-Hüter Birrer ein Lapsus, den die Tigers eiskalt zur Führung auszunutzen vermochten. Der zweite Treffer der Tigers dämpfte die Stimmung auf den WaSa-Rängen ein wenig. Doch die vielen mitgereisten Fans liessen sich dadurch die gute Stimmung nicht wirklich verderben. Sie schrien und peitschen ihre Jungs immer wieder nach vorne. Mann sichtete auf den Rängen der Ostschweizer sehr viele Zuschauerinnen und Zuschauer mit Fan-Leibchen und angemalten Wangen auf denen WaSa stand. Zudem wurden auch einige Spruchbänder aufgerollt. Die Spieler um Trainer WaSa-August Schärli wollten unbedingt einen frühen Rückstand verhindern. Doch die Rechnung machten sie ohne die völlig entfesselten Berner. Die Ostschweizer schienen in der Anfangsphase denn auch nicht so richtig wach zu sein, es schien, als wussten die vielen jungen Akteure gar nicht wie ihnen geschieht. Die Berner standen sehr gut und WaSa konnte seine Angriffsauslösungen nur sehr harzig ausführen. Das 3:0 liess den auch nicht lange auf sich warten. Es machte den Anschein, dass die Olmastädter doch etwas gar nervös waren und zittrige Hände hatten, um etwas konstruktives ins Spiel zu bringen.

Captain Hess erster Cupfinal-Torschütze der Vereinsgeschichte
Doch in der elften Minuten fingen auch die Wasnaner an mit Tore schiessen. Captain Lukas Hess verwertete ein Zuspiel von Sladky. Doch die Antwort der Tigers liess nicht lange auf sich warten. Mit dem vierten Tor war der alte drei Tore abstand wieder hergestellt. Trotz Rückstand waren es weiterhin die WaSa-Fans die für gute Stimmung in der mit 3200 Fans ausverkauften Halle sorgten. Mit einem Weitschuss von Fabian Haag kamen die Gallusstädter wieder heran. Nun kamen die St.Galler auch besser ins Spiel und auch zu mehr Chancen. Der Anschlusstreffer durch Jucker brachte wieder Spannung in die Partie. Nach dem 5:3 kamen die Waldkircher im Gegenstoss zu einem Pfostenschuss. Im Powerplay kam dann mit einem Lattenschuss auch noch Pech dazu. Kurz darauf erhöhnten die Emmentaler das Skore auf 6:3. Kurz vor Drittelsende viel gar noch der siebte Tigers-Treffer.

Grossartige Unterstützung der Ostschweizer Fans
Im Schlussdrittel erhöhten die Tigers ihre Torausbeute noch um weitere vier Tore. Der letzte WaSa Treffer gelang dann Roman Bischof. Mit 4:11 setzte sich der Favorit und Titelverteidiger Unihockey Tigers Langnau am Ende souverän und standesgemäss durch. Nach Spielschluss konnte man meinen, die St.Galler hätten den Pott geholt, denn es waren erneut die Fans aus Bratwurst-City die für Stimmung sorgten. Sie feierten ihre Helden noch minutenlang nach der Schlusssirene wie die Sieger. Selbst die Spieler waren überrascht von einer solch grossartigen Unterstützung. Es sollte jeden WaSa-Spieler mit Stolz erfüllen, mit solch grossartigen und stimmungsvollen Fans im Rücken das grünweisse Trickot überstreifen zu können.

Bericht: Markus Schildknecht

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