WaSa verpasst die Playoffs
Erst im allerletzten Qualifikationsspiel verpasste der UHC Waldkirch-St.Gallen die Playoffviertelfinals. Gegner Alligator Malans siegte mit 4:3 und besiegelte damit die Ostschweizer Playout-Teilnahme gegen Unihockey Langenthal-Aarwangen (ULA) aus der NLB.
Rückstand im Fernduell
Die Ausgangslage vor Spielbeginn war klar: Einer aus dem Trio WaSa, Unihockey Tigers oder Rychenberg-Winterthur würde statt die Playoffviertelfinals den sauren Apfel der Auf-/Abstiegsspiele geniessen müssen. Dabei genügte den Zürchern ein Punkt, den Tigers sogar eine Niederlage, falls WaSa ohne eigenen Punktgewinn blieb, zur definitiven Playoffteilnahme. Der Schwarze Peter befand sich beim Anpfiff also bei den Ostschweizern. Das erste Malanser Tor durch Marco Gass auf Zuspiel von Patrick Vetsch verschlechterte die Lage für WaSa, erst recht, weil die Tigers gegen Wiler-Ersigen fast zeitgleich ebenfalls in Führung gingen. Nach sieben Minuten konterten Torschütze Adrian Capatt und Passgeber Martin Ostransky die Ostschweizer eiskalt aus. 0:2 - Die WaSa-Aktie befand sich im Keller! Doch Verteidiger Christoph Gerber verbuchte auf Zuspiel von Lukas Hess nur zwanzig Sekunden später den ersten St. Galler Treffer. In der Folge hielten die beiden Torhüter Birrer und Hitz ihre Gehäuse sauber. Trotz Rychenberg-Rückstand bei Köniz und wegen der Tigers-Führung blieb der Schwarze Peter in der ersten Pause in der WaSa-Kabine.
Handicap bleibt
Malans startete voller Elan ins Mitteldrittel. WaSa schien weiterhin nur wenig Playoffchancen zu haben. In der 23. Minute erzielte Marco Gass assistiert von Claudio Laely das 1:3. Doppeltorschütze Gass eröffnete nach 26 Minuten WaSa eine erste Überzahl, welche allerdings ungenutzt verstrich. Wenig später versiebte Ex-WaSa-Spieler Armin Brunner eine Riesenchance vor Kornelius Birrer, während sich Martin Hitz nach einem Hans-Mathis-Knaller bei der Latte bedanken konnte, dass es bei einem Gegentreffer blieb. Nach 34 Minuten hexte Birrer im WaSa-Kasten, doch die Tigers erhöhten im Powerplay auf 2:0 und Rychenberg glich in Köniz aus. Zur Spielmitte drohten die Playoffs ohne die Olmastädter stattzufinden. Das Schicksal zeigte sich kurz vor Abschnittsende etwas versöhnlicher. Die Tigers kassierten den ersten Gegentreffer und Rychenberg geriet erneut in Rückstand. Trotzdem verbrachte der Schwarze Peter auch die zweite Pause in der WaSa-Garderobe.
Fernduell verloren
Vom Publikum kräftig unterstützt, begann WaSa das letzte Drittel druckvoll und ungestüm. Roman Wick krönte die Bemühungen auf Pass von Manuel Zehr! Das 2:3 in der 46. Minute liess endgültig Cupstimmung aufkommen. Mehr als einmal hielten Torhüter Birrers Paraden WaSa im Spiel. Zwei Winterthurer Treffer in Köniz reduzierten den Dreikampf auf ein Duell.
Die Halle explodierte, als Malans-Torhüter Hitz nach 49 Minuten einen Weitschuss zum Ausgleich ins eigene Tor wischte. Doch zehn Minuten vor Schluss lagen die Tigers sogar 3:1 vorne und Rychenberg hatte den Könizer Ausgleich mit seinem fünften Tor gekontert. Das 3:4 des Malansers Sandro Dominioni auf Zuspiel von Peter Lüthi schien die Wasaner definitiv aus dem Playoffrennen zu kippen. Rychenbergs sechster Treffer hievte die Zürcher in die Playoffs. Bei den Tigers konnte Wiler auf 2:3 verkürzen und WaSa erhielt einen Penalty zugesprochen, welchen der tschechische Legionär Thomas Sladky aber vergab. In Biglen erzielten die Tigers und Wiler kurz nacheinander je ein Tor. WaSa stemmte sich nun mit letztem Einsatz gegen das Aus. Doch wenige Augenblicke später war der Mist geführt! Trotz der Niederlage bedenke man, dass WaSa insgesamt eine gute Qualifikation spielte und die Experten positiv überraschte.
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Kurzübersicht UHC WaSa-Teams
Spielplan
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Resultate
Resultate
Herren SML Cupfinal |
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WaSa - Tigers 4:11 (3:4, 0:3, 1:4) |
Damen 5. Runde Finalpoule |
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Zugerland - WaSa 7:3 (3:0, 4:1, 0:2) |
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