Zwei Niederlagen eingesteckt
An vergangenen Wochenende stand für den UHC Waldkirch-St. Gallen eine Doppelrunde gegen Lok Reinach auf dem Programm. Beide Spiele waren hartumkämpft, doch zweimal jubelten am Schluss die Aargauer.
Am Samstag starteten die Ostschweizer stark in die Partie. Sie übten viel Druck auf das gegnerische Tor aus und liessen den Ball laufen. Kontinuierlich wurde die Überlegenheit auch in Tore umgemünzt und die Führung bis auf 4:0 ausgebaut. Kurz vor Ende des ersten Drittels kassierte man aber den ersten Gegentreffer. In der Auftaktpartie war nach dem ersten Treffer des Gegners die defensive Stabilität wie weggeblasen und Lok kam zu zwei weiteren Toren. Diesmal kam die Pause und die Hintermannschaft konnte sich wieder neu organisieren.
Defensiv stand man zu Beginn des Mittelabschnitts wieder besser, doch Offensiv trat man nicht mehr mit der gleichen Überzeugung auf. Die Aargauer kamen immer besser ins Spiel und mit vier Toren innert fünf Minuten drehten sie die Partie. Im Schlussdrittel kippte das Spiel erneut, das Duo Eschbach/R. Mittelholzer brachte die Grünweissen mit zwei Toren wieder in Führung. Reinach gab sich aber noch nicht geschlagen und kam kurz vor Schluss zum erneuten Gleichstand. In der Verlängerung nutzte das Heimteam den Schwung vom Ausgleich und konnte bereits in der ersten Minute den vielumjubelten Siegestreffer erzielen.
Der Vorteil einer Doppelrunde liegt darin, dass man auf eine Niederlage bereits am nächsten Tag reagieren kann. Die Wasaner nahmen sich viel vor und wollten eine Reaktion zeigen. Erneut erwischten die Ostschweizer den besseren Start und konnten in Führung gehen. Diese hatte auch zur ersten Pause noch Bestand. Im Mitteldrittel schickten die Schiedsrichter einen St. Galler für 2 plus 2 Minuten auf die Strafbank. Obwohl die Box meistens gut stand und sich gegen den Ausgleich wehrte, nutzte Lok die Überzahl zum 1:1 aus. Auf den Führungstreffer der Reinacher, hatten die Gäste aus der Ostschweiz aber die richtige Antwort bereit. Kakkola traf nach Vorarbeit von Gerber zum erneuten Ausgleich.
Der Schlussabschnitt musste also die Entscheidung bringen. Beide Teams kamen zu guten Möglichkeiten, konnten diese jedoch vorerst nicht nutzen. Das Spiel stand auf Messersschneide und man konnte die Spannung in der Halle richtig spüren. Die Aargauer hatten in dieser Phase die besseren Nerven und schlossen zwei schnelle Angriffe erfolgreich ab. Auf diesen Rückschlag konnte WaSa trotz erstklassigen Chancen und dem Ersetzen des Torhüters durch einen sechsten Feldspieler nicht mehr reagieren. So ging auch die zweite Partie an diesem Wochenende verloren und Lok übernahm auch die Führung in der Serie. Auf Seiten der St. Galler gilt es aus diesen Niederlagen zu analysieren und die richtigen Lehren daraus zu ziehen und diese in zwei Wochen in den beiden Heimspielen umzusetzen. Der Heimvorteil ist zwar noch auf der Seite von WaSa, doch die nächsten beiden Spiele müssen gewonnen werden.
Hochzeiten
Esther Böhi & Bruno Fritsche |
|
Am 26. Mai, 2012 um 14.00 Uhr, in der Kath. Kirche Oberhelfenschwil |
Julia Maurer & Lukas Hess |
|
Am 1. September, 2012 um 14.00 Uhr, in der Evang. Kirche Rorschach |