Zwischenfazit: Rang vier

Fast unbemerkt bestreiten die U21-Damen ihre Meisterschaftsspiele und erkämpfen sich in Anbetracht ihrer Trainingsumstände doch immer wieder sehr beachtliche Resultate.

Die Trainingsumstände der U21-Juniorinnen sind zurzeit nicht optimal. Zu den Umständen gehört unter anderem, dass die Trainerposition nicht optimal besetzt werden konnte und die Mannschaft nicht einmal auf dem Grossfeld trainieren kann. Zurzeit wird allerdings alles daran gesetzt, dass sich hoffentlich ab Frühjahr eine bessere Lösung abzeichnet, damit das Team auch wieder Perspektiven hat.

Mittlerweile sind zehn Spiele absolviert und die Bilanz ist ausgeglichen: 4 Siege, 2 Unentschieden und 4 Niederlagen. Erfreulich ist, wie das Team jeweils aufgetreten ist. Jede Spielerin ging immer an die Grenzen ihrer Möglichkeiten und wollte ihren Beitrag für das Team leisten. Die Niederlagen waren auch nie zwingend, oft kam man zu ebenso vielen Chancen wie der Gegner. Doch in den offensiven Zonen fehlte dann doch noch die individuelle Klasse oder anders ausgedrückt die mangelnde Erfahrung um mehr daraus zu machen.

Unentschieden gegen Wil
Am letzten Sonntag spielten die U21-Juniorinnen in Frauenfeld gegen Wil und Dietlikon II. Wie schon so oft musste das Team wieder  wegen diverser Überschneidungen  auf einige Spielerinnen verzichten. Doch die 12 anwesenden Spielerinnen sagten sich „Wir sind wir und was wir können ist auch gut“. Gegen das stark besetzte Team aus Wil wollte man unbedingt eine gute Leistung abliefern. Von Anfang an war man gut im Spiel drin. Beiden Teams gelang es immer wieder, in die aussichtsreichen Zonen zu kommen. Das erste Tor gelang dann aber doch Wasa, eine schöne Kombination fand den Weg hinter die Linie. Postwendend  gelang es aber den Wilerinnen, auszugleichen und sie konnten sogar noch vor der Pause in Führung gehen. In der Pause war man sich einig: Man wollte den Raum in der eigenen Zone enger halten und in die Umsetzung zur Offensive musste schneller mehr Unterstützung kommen. Mit guter Störarbeit konnte der Ball erobert werden und mit drei Pässen war der Spielstand wieder ausgeglichen. Die Hauptstädterinnen waren aber immer wieder gefordert, um dem Gegner nicht zu viele Chancen zugestehen zu müssen. Die stark aufspielende Torhüterin Yvonne Rutz war aber ein sicherer Rückhalt und musste sich nur noch einmal bezwingen lassen. Jetzt lag man 2:3 hinten und keine 3 Minuten waren noch zu spielen. Und wieder waren die Spielerinnen zur Stelle, die auch schon NLB-Luft schnuppern konnten, um den erneuten Ausgleich zu erzielen. Es war eine starke Willensleistung des ganzen Teams nötig, um gegen diesen Gegner den einen Punkt zu holen.

Knappe Niederlage
Die Geschichte des zweiten Spiels ist schnell erzählt. Weil Anja Werz noch im NLB-Damen-Team gebraucht wurde, wärmten sich gerade einmal noch zehn Feldspielerinnen für das Spiel gegen Dietlikon auf. Der Gegner versuchte das Spiel schnell zu machen, was ihm phasenweise auch gut gelang,  jedoch ohne dass es sich in Tore auszahlte.  Mit dem sehr harten Spiel auf den Körper bekundeten doch einige Wasanerinnen etwas Mühe, so mussten die Chancen richtiggehend herausgearbeitet werden. Als dann kurz vor Schluss Dietlikon das 1:0 gelang, fehlte schlicht weg die Kraft, um nochmals reagieren zu können. Auch wenn es sich resultatmässig nicht ganz auszahlte, so war es für die junge U21-Mannschaft doch ein erfolgreicher Tag.

Bericht: Albert Zellweger

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