Die Mannschaft von Christian Preisig und Philipp Vollenweider war heiss auf dieses Spiel, schliesslich hat man vier Monate darauf hin trainiert. Trotz der Vorfreude auf den Saisonstart und dem Willen Punkte aus Weinfelden mit nach Hause zunehmen, begann man ruhig. Wichtig war es zuerst einmal ins Spiel zukommen. Auch Thurgau wollte nicht ins „offene Messer“ laufen, sodass das Spiel erst durch einen komischen „Aufsetzer-Ball“ lanciert wurde. Irgendwie flog der Ball über den herausgerutschten WaSa-Torhüter zur Floorball Führung ins Tor der Gäste. Nun wurde es lebendiger in der Paul Reinhart Halle. WaSa gelingt im „Powerplay“ der Ausgleich und ging wenige Minuten später gar in Führung. Nun war es wiederum Thurgau, welche durch einen schnellen Konter zum Ausgleich trafen. Mit diesem zwei zu zwei ging es dann in die Pause.

 

Nach dem Seitenwechsel ging es weiter wie vor der Pause, Chancen auf beiden Seiten. Es war nur eine Frage der Zeit bis der nächste Treffer fiel. Schliesslich waren es erneut die „Wasaner“, welche durch ein schnelles Umschalten den Führungstreffer markierten. Auch diese Führung war nur von kurzer Dauer, denn Thurgau traf nach einem Doppelpass zum Ausgleich. In den nächsten Minuten konnten die Gäste den Ball besser laufen lassen und zwangen das Heimteam weite Wege zu gehen. Waldkirch gelang der vierte Treffer und noch vor der zweiten Drittelspause konnte man die Führung ausbauen.

 

Das letzte Drittel begann mit einem weiteren Treffer der Gäste. Thurgau war somit gezwungen ab der Mitte des letzten Drittels mehr vorzurücken und die WaSa-Verteidiger früher zu attackieren. Das Spiel wurde dadurch hektischer und der Ball wurde immer weniger kontrolliert gespielt. Trotz diesem Pressing des Heimteams konnte WaSa ihre Führung ein letztes Mal ausbauen. 3:7 stand es einige Minuten vor Schluss, Thurgau versuchte weiter Kräfte zu mobilisieren und früh zu attackieren. Sie wurden belohnt mit dem nächsten Treffer. In den letzten Minuten und einer weiteren Überzahlsituation der Gäste konnten diese ihre Führung aber über die Zeit bringen. Das Schlussresultat lautete schliesslich, Thurgau 4, WaSa 7.

Bericht: Yves Brunner