Malans kam mit einer grossen Portion Selbstvertrauen in die Tal der Demut. Sie gewannen den gut besetzten Dry Tech Cup und starteten mit einem 12:3 Sieg über Wiler Ersigen in die Saison. Mit nicht ganz so viel Selbstvertrauen, aber ebenfalls mit einem Startsieg stellten sich die Jungfrösche dem Kampf und bereiteten sich akribisch auf das Duell vor. Doch auch die Malanser unterschätzten die St. Galler nicht und waren gut eingestellt.

Das Spiel begann. Beide Teams hielten streng an ihrem Gameplan fest und so war alles etwas zerfahren. Hier mal eine kleine Torchance, da mal eine kleine Torchance, aber nichts Erwähnenswertes. In der 15. Minute dann der erste richtig gute Angriff von Malans. Ein Flipp-Pass quer durch die Zone und dann ein Drehschuss ins weite obere Eck. Doch das Heimteam liess sich durch den Rückstand nicht aus der Ruhe bringen und spielte einfach ihr Spiel weiter, was den Alligatoren überhaupt nicht passte. So kam die 19. Spielminute, als die Malanser einen weiteren Torversuch starteten. Aber aufgepasst! Darauf resultierte auf einmal ein Konter und schlussendlich der Ausgleich. Nach einem Abschluss fing der St. Galler Torhüter den Ball, warf ihn schnell nach vorne aus und nach einem Querpass war das 1:1 Tatsache.

Im zweiten Drittel war es wieder das gleiche Taktikspiel wie zuvor. Beide Mannschaften waren auf ihre Defensive fokussiert. Und auch die kleinen Strafen, die es gab, konnten nicht ausgenutzt werden und so musste das letzte Drittel entscheiden.

Beide Mannschaften wussten im letzten Drittel, dass jedes Goal entscheidend sein könnte. Die Arbeit in der Defensive war für beide Mannschaften hart und kostete Energie, wobei die Offensive etwas darunter litt. Vieles spielte sich in ungefährlichen Zonen ab. Die letzten Minuten mussten entscheiden. So kam die 58. Minute. Malans hatte den Ball scheinbar ungefährlich an der Bande. Der Rückpass zum Verteidiger kam und der suchte sofort den Abschluss. Der gewünschte Abpraller kam, den die Alligatoren zum 2:1 verwerteten. Mit letzten Kräften versuchten die Jungs aus St. Gallen nochmals alles, doch alles half nichts. So verlor WaSa dieses Spiel denkbar knapp mit 2:1.

Beide Teams arbeiteten hart, doch manchmal stimmt für die einen dann der Ertrag nicht ganz.

Bericht: Andrin Hollenstein