Am Samstag, 10.10.2015, traf das U21-Team des UHC WaSa anlässlich der vierten Runde zuhause auf die Tigers aus Langnau. Ein schwaches Startdrittel kostet die St. Galler letztendlich einen Punktgewinn, die Partie ging 7:3 für Langnau aus. Wasa muss sich somit mit einem eher durchwachsenen Saisonstart abfinden.

Nach zwei Siegen und einer knappen Niederlage in der ersten drei Spielen waren die U21-Junioren eigentlich auf einem guten Weg einen ordentlichen Saisonstart abzuliefern. Das erste Drittel gegen ein sichtlich motiviertes und aggressives Team aus Langnau ging aber gründlich in die Hose. Sowohl die physische als auch vor allem die mentale Komponente stimmten beim Heimteam überhaupt nicht. So war es für die Tigers ein Leichtes, bis zur 15. Minute einen komfortablen Vier-Tore-Vorsprung herauszuholen. Die unzähligen defensiven Aussetzer standen bei WaSa in keinem Verhältnis zu den herausgespielten Chancen.

Im zweiten Drittel waren die St. Galler bemüht Moral zu zeigen, was teilweise auch nicht schlecht gelang. Während man defensiv nun wieder einer solide Grundordnung hatte, konnten auch offensiv vermehrt Akzente gesetzt werden. Es bedurfte aber einer Powerplay-Situation, um endlich den ersten eigenen Treffer markieren zu können. Julian Alder traf auf Zuspiel von Joel Conzett. In diesem zweiten, deutlich verbessertem Abschnitt verpasste WaSa es aber weitere Treffer zu erzielen und eine der nun zahlreicheren Chancen zu nutzen.

Mit einem Drei-Tore-Vorsprung ging es also ins Schlussdrittel, in welchem eine Aufholjagd gestartet werden sollte. Die Tigers beschränkten sich mittlerweile aber auf Ihre gute Verteidigung und schnelle Konter und machten es den St. Gallern entsprechend schwer nochmals näherzukommen. Beim Stand von 3:6 aus Sicht von WaSa machte Jonas Guggisberg schliesslich mit einem Treffer ins leere Tor alles klar.

Abschliessend muss gesagt werden, dass dieses Spiel eindeutig im Startdrittel verloren ging, in welchem bei WaSa wirklich fast gar nichts stimmte. Obwohl das Team in den folgenden Dritteln bemüht war nochmals den Anschluss zu finden, reichte es gegen den an diesem Tag stark aufgelegten Konkurrenten aus dem Emmental zu nichts mehr. Dem Team wurde erneut aufgezeigt, dass es gegen solche Gegner immer mit 100% bei der Sache sein muss, um erfolgreich zu sein. Wichtig ist nun, den Schalter umlegen zu können, den bereits am nächsten Wochenende steht mit dem HC Rychenberg Winterthur der nächste Härtetest auf dem Programm.

Bericht: Nico Conzett