Am Samstag, 21.11.2015, fand das zweitletzte Spiel der Hinrunde der Junioren U21 A statt. WaSa machte sich mit regelmässigen Aussetzern in der Defensive das Leben selber schwer und musste sich dem UHC Uster, trotz guter Moral in den Schlussminuten, mit 6:7 nach Verlängerung geschlagen geben.

Nach einer zum Ende hin guten Leistung gegen das starke Malanser Team im letzten Spiel war man auf Seiten von WaSa gewillt, den Schwung mitzunehmen und auch gegen den UHC Uster eine starke Leistung abzuliefern. Dies gelang zu Beginn nur bedingt. Durch Patzer in der Defensive musste ein rascher Rückstand in Kauf genommen werden. Zwar konnte Michael Schiess auf Pass von Luciano Rusconi verkürzen, kurz vor Ende des ersten Abschnittes konnte Uster jedoch wieder auf einen Zwei-Tore-Vorsprung erhöhen.

Im zweiten Drittel kamen die St. Galler verbessert aus der Kabine und konnten den Rückstand nach und nach verkürzen, beziehungsweise ganz egalisieren. Durch weitere Aussetzer, seien es Unkonzentriertheiten im Passspiel oder abermals unnötige Strafen, gelangen Uster jedoch wiederum die Führungstreffer zum 3:4, respektive zum 4:5.

Auch im letzten Drittel konnten die WaSaner nicht vollends überzeugen. Zwar hatte man mittlerweile mehr vom Spiel und verzeichnete auch diverse aussichtsreiche Chancen, doch wirklich sicher wirkte das Gebotene nach wie vor nicht. Nichtsdestotrotz sicherten Julian Alder mit einer Einzelaktion und Andi Wolf kurz vor Schluss mit einem Ablenker zumindest einen Punkt. In der Verlängerung erlebten die St. Galler ein Déja vu von der letzten Partie gegen Malans. Obwohl man zunächst stärker war und Chancen hatte den Sack zuzumachen, kassierte man durch einen weiteren unnötigen Stellungsfehler bei einem Freistoss den entscheidenden Gegentreffer.

Insgesamt konnten mit Sicherheit Fortschritte im Spiel ausgemacht werden, die letzte Konsequenz und der Wille den Sieg definitiv davonzutragen, fehlten jedoch auch dieses Mal. Mit gemischten Gefühlen geht es somit in die Doppelrunde gegen GC Zürich und Floorball Thurgau, jedoch auch mit der Gewissheit, dass nach diesem Wochenende schon wieder alles anders aussehen könnte.

Bericht: Nico Conzett