Es fehlte wenig für eine Überraschung

Es fehlte wenig für eine Überraschung

Es fehlte wenig für eine Überraschung

Natalie Brägger Damen NLB 7. Dezember 2015 Kommentare

Die Damen des UHC Waldkirch-St.Gallen verlieren gegen den Leader Frauenfeld nach einer guten Leistung mit 2:4.

Zu Spielbeginn am Samstagnachmittag in der Kantihalle Frauenfeld liess nichts darauf schliessen, dass spannende 60 Spielminuten folgen würden. Denn die Favoritinnen aus Frauenfeld konnten schon nach 41 Sekunden den 1:0-Führungstreffer erzielen. Als in der neunten Spielminute das 2:0 durch Milena Mahler folgte, schien die Einseitigkeit der Partie Tatsache. Doch dagegen hatten die WaSa-Frauen, insbesondere Livia Resegatti, etwas einzuwenden. Kurz vor Drittelsende erzielte sie nach einem Freistoss das 1:2 und noch im gleichen Einsatz, rund 30 Sekunden später, lenkte Laila Raschle einen Schuss von Livia Resegatti unhaltbar ins Tor ab. So war zur ersten Drittelspause das Spiel wieder spannend.

WaSa defensiv stark

Im zweiten Spielabschnitt war Frauenfeld zwar immer noch die spielbestimmende Mannschaft, wirklich gefährliche Chancen konnten sich die Thurgauerinnen aber nur wenige erarbeiten. Dank ihrem hohen Fore-Checking profitierten sie allerdings von vielen Fehlern in der Auslösung von WaSa, diese blieben aber unter anderem dank einer starken Livia Angehrn im Tor ungenutzt. Im Angriff konnte WaSa mit Kontern immer wieder gefährliche Akzente setzen. Schliesslich war es aber Frauenfeld mit Eliane Horat, die den Führungstreffer zum 3:2 erzielte.

Kurioser Abschluss

Im letzten Spielabschnitt trat WaSa deutlich selbstbewusster auf und brachte mehr Abschlüsse aufs Tor als in den vorangehenden Spielminuten. Um den Rückstand noch wettzumachen, ersetzte WaSa rund drei Minuten vor Schluss die Torhüterin durch eine sechste Feldspielerin. Was dann geschah, gehört in die Rubrik Kurioses: Kurz vor Spielende sprang der Ball über die seitliche Bande ins Out, an die Spielerbank von WaSa und wieder ins Feld zurück. Dies erkannten die Schiedsrichter jedoch nicht und liessen weiterlaufen. Nach einem kurzen Moment der Verwirrung bei allen Spielerinnen war Marianne Gämperli die erste, die diesen Lapsus bemerkte, sich daraufhin den Ball schnappte und ihn zum Endstand von 4:2 im leeren Tor versenkte. (nb.)

 

 

Telegramm

UH Red Lions Frauenfeld – UHC Waldkirch-St. Gallen 4:2 (2:2, 1:0, 1:0)
Kantihalle, Frauenfeld. 73 Zuschauer. SR Hirschi/Tanner.
Tore: 1. Ressnig (Gämperli) 1:0. 9. Mahler (Mischler) 2:0. 19. L. Resegatti (S. Tanner) 1:2. 19. Raschle (L. Resegatti) 2:2. 39. Horat (Mahler) 3:2. 60. Gämperli 4:2.
Strafen: keine Strafen gegen Waldkirch-St.Gallen. 2mal 2 Minuten gegen Frauenfeld.
UHC WaSa: Angehrn; Brägger, S. Tanner; Burger, M. Sieber; Scherrer; L. Resegatti, Carisch, Raschle; Ackermann, Meier, J. Tanner; Metzger, N. Sieber, Schoch.
Bemerkungen: WaSa ohne Baumann, Bichsel, C. Sieber (Ersatz), Bernhardsgrütter, Eschbach, Frey, Rechsteiner (verletzt), Link (Arbeit) und C. Resegatti (Ausland).

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