In einem engen Spiel entscheidet letzten Endes die bessere Effizienz zu Gunsten der Berner. Die St. Galler boten eine engagierte Leistung, leisteten sich jedoch einige kleine Aussetzer zu viel und unterliegen am Ende mit 5:7.

 

Im viertletzten Spiel der Rückrunde traf der UHC WaSa auswärts auf Floorball Köniz. Die Ausgangslage in der Tabelle konnte vor diesem Spieltag nicht spannender sein, lagen doch sieben Mannschaften nur fünf Punkte auseinander. Dementsprechend motiviert waren die Gäste in Köniz Punkte nach St.Gallen mit zu nehmen, um auf die vorderen Plätze Punkte gut zu machen. Dem Gästeteam gelang es zu Beginn kaum das schnell spielende Köniz zu kontrollieren, sodass man hauptsächlich mit Defensivarbeit beschäftigt war. So wunderte es wohl keinen, als das Heimteam in Führung ging. Die Führung hielt allerdings nur kurz, denn bereits in der achten Spielminute konnte WaSa nach einem Konter den Ausgleich erzielen. In den folgenden Minuten kamen beide Teams zu ihren Chancen. Köniz erzielte in der zehnten und zwölften Minute Tore, worauf aber WaSa wiederum eine Antwort fand. Nicolas Jordan konnte bereits nach einer Minute durch einen Penalty auf 3:2 verkürzen. Bis kurz vor die Pause passierte nicht mehr viel , ehe WaSa in der 20. Spielminute durch ein schönes Tor von Jan Lückhof ausgleichen konnte.

So kamen die beiden Mannschaften nach der Pause mit einem Unentschieden zurück aufs Spielfeld. Der Spielverlauf war doch weiter sehr ausgeglichen und erinnerte stark ans erste Drittel, einzig die grossen Torchancen waren seltener geworden. Dennoch fiel bereits nach vier Minuten der nächste Treffer zu Gunsten von Köniz. Die St. Galler vermochten zwar immer wieder den Anschluss zu finden, letzten Endes leistete sich man bei der Angriffsauslösung aber zu viele kleine Fehler, welche die Berner, insbesondere Jan Zaugg, eiskalt ausnutzen konnten. Mit dem Stand von 4:6 aus der Sicht von WaSa in der zweiten Abschnittspause, war jedoch noch immer alles offen.

 

Auch im letzten Drittel zeigten die St. Galler, dass sie durchaus in der Lage sind, mit den Spitzenteams der Liga mitzuhalten. Mittlerweile verzeichneten sie mehr Ballbesitz und erspielten sich mehrere gute Möglichkeiten, um auch das Resultat zu korrigieren. Die Könizer bewiesen aber ein weiteres Mal Killerinstinkt, als sie durch ein schönes Volleytor erstmals in der Partie einen Drei-Tore-Vorsprung herstellten. WaSa schaffte es dennoch, dranzubleiben und konnte nur Sekunden später durch Rico Zahner, nach einer schönen Kombination, erneut verkürzen. Anschliessend boten sich auch mehrere Gelegenheiten auf weitere Tore, der gute Torhüter des Heimteams, das Torgehäuse und auch das eigene Unvermögen im Abschluss, kosteten die St. Galler aber am Ende die durchaus möglichen Punkte.

 

Trotz der Niederlage kann das junge St. Galler Team dieses Mal auf eine gelungene Partie zurückblicken. Nun gilt es erneut eine gute Trainingswoche abzuliefern, denn gegen den kommenden Gegner Malans ist ein Punktgewinn unverzichtbar.

 

Bericht: Yves Brunner und Nico Conzett