About Natalie Brägger

Nach dem gewonnen Cupspiel am Freitag stand am Samstagabend für das NLA-Team des UHC Waldkirch-St.Gallen der Meisterschaftsstart auf dem Programm. Gastgeber war der Grasshopper Club Zürich und somit wartete direkt ein Meisterkandidat auf die jungen Wasaner. Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel gewann GC klar mit 9:2.

Das erste Drittel begann wie erwartet. WaSa machte hinten die Räume eng, um der erstklassig besetzten GC-Offensive rund um ihren neuen Star Kim Nilsson nicht zu viel Platz zu lassen. Jener Nilsson war es auch, welcher wie von ihm erwartet, das Score zum 1:0 eröffnete. Überschattet wurde dies jedoch vom verletzunsgbedingten Ausfall des zweiten GC-Schweden Erik Björk. Von diesen Turbulenzen liess sich WaSa aber nicht ablenken, arbeitete defensiv konzentriert weiter und kam immer wieder durch Konter vors Tor von GC. Die Arbeit wurde kurz vor Schluss mit dem Ausgleich in Überzahl durch Riku Laaksonen belohnt. Die Freude währte aber nur kurz, da GC praktisch im Gegenzug den 1-Tore-Vorsprung wieder herstellte.

Der Gegner war zu stark
Nach den ersten zwanzig Minuten konnte sich WaSa eine knappe Affiche erhoffen, doch der konstant hohe Druck vor dem eigenen Tor, gepaart mit unaufmerksamen Phasen zerstörte WaSas Hoffnung und so verloren die St. Galler 2:9. Zufrieden kann im St. Galler Lager somit niemand sein. Das erste Drittel und die herausgespielten Chancen gegen einen starken Gegner lassen die Grün-Weissen allerdings zuversichtlich in die Saison gehen.

 

Grasshopper Club Zürich – UHC Waldkirch St. Gallen 9:2 (2:1,3:0, 4:1)
Hardau – 382 Zuschauer. – SR: di Lucia/Hürzeler
Tore: 8. Nilsson (Zürcher) 1:0, 19. Laaksonen (Ausschluss Rüegger) 1:1, 19. Helfenstein (Nilsson) 2:1, 22. Grütter (Helfenstein) 3:1, 30. Scalvinoni (Zürcher) 4:1, 33. Grütter (Meier) 5:1, 41. Laaksonen (Lieberherr) 5:2, 47. Zürcher (Zbinden) 6:2, 48. Rüegger (Kaiser) 7:2, 49. Zbinden (Scalvinoni) 8:2, Wittwer (Scalvinoni) 9:2.
Strafen: keine gegen WaSa, 2-mal 2 Minuten gegen GC
WaSa: Jud (41. Gruber); Lieberherr, Brülisauer; Jucker, Maurin Rüegg; Meier, Thomas Mittelholzer; Koskela, Laaksonen, Büchel; Göldi, Roman Mittelholzer, Andrin Zellweger; Früh, Mutter, Manuel Rüegg; Colagrande, Lienert, Adrian Zellweger.
Bemerkungen: WaSa ohne Flüeler (überzählig). – 7. Minute Björk verletzt ausgeschieden. – 34:44 Time-out Wasa, 46:54 Time-out GC. – Ladner (GC) und Laaksonen (WaSa) als beste Spieler ausgezeichnet.

 

Sieg nach 0:3-Rückstand

Am Freitagabend bestritt WaSa den Cup-1/16-Final gegen den NLB-Vertreter Unihockey Langenthal Aarwangen (ULA). Dabei startete WaSa verhalten und bot den motivierten Spielern von ULA die perfekte Möglichkeit, ins Spiel zu finden. Daraus resultierte bis zur 24. Minute ein 3:0-Vorsprung für das unterklassige Heimteam. Erst im letzten Spielabschnitt schaffte es WaSa, das Spieldiktat an sich zu nehmen. Unter anderem dank vier Toren des Finnen Riku Laaksonen gewann WaSa schliesslich mit 6:3.

Unihockey Langenthal Aarwangen – UHC Waldkirch St. Gallen 3:6 (1:0, 2:1, 0:4)
Dreifachturnhalle Kreuzfeld. – SR: Kleinfeld/Würgler
Tore: 6. Eggerschwiler (Schärli) 1:0, 22. Ingold (Kostusevs) 2:0, 24. Mühlethaler (Kostusevs) 3:0, 26. Meier (Manuel Rüegg) 3:1, 43. Laaksonen (Koskela) 3:2, 49. Laaksonen (Ausschluss Eggerschwiler) 3:3, 52. Laaksonen (Koskela) 3:4, 56. Koskela (Mutter/Ausschluss Gloor) 3:5, 57. Laaksonen (Koskela) 3:6.
Strafen: keine gegen WaSa, 2-mal 2 Minuten gegen ULA
WaSa: Jud; Lieberherr, Brülisauer; Colagrande, Maurin Rüegg; Meier, Thomas Mittelholzer; Koskela, Laaksonen, Büchel; Göldi, Roman Mittelholzer, Jucker; Früh, Mutter, Manuel Rüegg; Flüeler, Andrin Zellweger, Adrian Zellweger.
Bemerkungen: WaSa ohne Lienert (überzählig). – 23:40 Time-out Wasa, 51:52 Time-out ULA. – Laaksonen (WaSa) als bester Spieler ausgezeichnet.