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Die Damen des UHC Waldkirch-St.Gallen haben am Samstag um 16 Uhr in der heimischen Demuthalle eine schwierige Aufgabe zu lösen: Leader Aergera Giffers-Marly ist zu Gast.

Zu 90 Prozent sind die Damen des UHC Waldkirch-St.Gallen für die Playoffs qualifiziert. Denn ihre Verfolgerinnen, die Hot Chilis Rümlang-Regensdorf und Unihockey Basel Regio, haben zwei Runden vor Schluss vier Punkte Rückstand und spielen am Wochenende gegeneinander. Gewinnt eine der beiden Mannschaften nach 60 Minuten, so ist die Playoff-Qualifikation für WaSa so oder so Tatsache. Ansonsten könnte die Anspannung noch bis zur letzten Runde andauern. Die Qualifikation kann sich WaSa aber auch ganz einfach mit eigener Kraft sichern: mit einem Sieg im nächsten Spiel. Dies ist für die Ostschweizerinnen allerdings eine anspruchsvolle Aufgabe, ist doch ausgerechnet Leader Giffers zu Gast. Die Fribourgerinnen haben sich den Qualifikationssieg bereits souverän gesichert und konnten die beiden bisherigen Spiele gegen WaSa in dieser Saison für sich entscheiden – allerdings nicht ohne Zittern zu müssen. Beim 6:4-Sieg kurz vor Weihnachten entschied Giffers das Spiel erst in den letzten drei Spielminuten. Wer die Einstellung der beiden Mannschaften kennt, der weiss: Auch am kommenden Samstag wird das Spiel wohl hart umkämpft werden. Anpfiff ist um 16 Uhr in der Sporthalle Tal der Demut in St.Gallen. (nb.)

Die NLB-Damen des UHC Waldkirch-St.Gallen schaffen es nicht, sich den Playoff-Platz definitiv zu sichern. In der Doppelrunde müssen sie in beiden Spielen in die Verlängerung: Gegen Unihockey Basel Regio gewinnen sie mit 4:3, gegen die Hot Chilis Rümlang-Regensdorf verlieren sie auswärts mit 3:2.

Die Damen des UHC Waldkirch-St.Gallen hätten an diesem Wochenende die Chance gehabt, sich definitiv für die Playoffs der besten vier Teams zu qualifizieren. Diese Tatsache schien die Ostschweizerinnen aber nicht zu beflügeln, sondern eher zu hemmen. Denn gegen das viertplatzierte Unihockey Basel Regio, das sie in den bisherigen zwei Spielen klar geschlagen hatten, konnten sie am Samstag in St.Gallen nicht wie gewünscht das Spieldiktat übernehmen. Es war gar Basel, das in der 10. Minute mit 0:1 in Führung ging. Zwar glich Livia Resegatti zwei Minuten später wieder aus, doch die Lockerheit im Spiel von WaSa kam dadurch nicht zurück. Und so blieb es bis zum Schluss: WaSa hatte zwar mehr Ballbesitz, konnte aber trotzdem nicht genügend Druck auf gegnerische Tor aufbauen. Als nach dem zwischenzeitlichen 2:2 Sarah Schäfer in der 46. Minute das 2:3 für Basel  erzielte,  schien der Punktgewinn für WaSa in die Ferne zu rücken. Doch die Grün-Weissen zeigten Moral: In den letzten beiden Spielminuten ersetzte Trainer Markus Riesen Torhüterin Livia Angehrn durch eine sechste Feldspielerin, und diese Taktik ging auf. Livia Resegatti erzielte 12 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit das 3:3. Dieses Tor schockte Basel, das nun kaum mehr fähig war, zu reagieren. Iris Bernhardsgrütter nutzte diese Tatsache in der 63. Minute eiskalt aus und sicherte ihrer Mannschaft mit dem Golden Goal den Sieg.

Gute Aufholjagd gegen Rümlang
Am Sonntag gegen die Hot Chilis Rümlang-Regensdorf hiess die Devise dann „Neues Spiel, neues Glück“. Doch dieses Glück war den WaSanerinnen in den ersten Spielminuten nicht hold. Bereits knapp zwei Minuten nach Spielbeginn prallte ein Schuss der Hot Chilis unglücklich vom Fuss der WaSa-Torfrau Steffi Huber ab ins eigene Tor. Als gar noch das 2:0 fiel, bevor die ersten fünf Minuten gespielt waren, konnte man Böses ahnen. Doch WaSa liess sich von diesen Gegentreffern nicht beirren. Die Ostschweizerinnen nahmen das Spiel in die Hand und konnten die Hot Chilis phasenweise richtiggehend in deren Hälfte einkesseln. Ein Tor gelang WaSa allerdings erst in der 45. Minute – Natalie Schürpf erzielte das verdiente 1:2. Dieser Treffer verunsicherte das Heimteam sichtlich. Den Zürcherinnen gelang es nun nicht mehr, sich aus der eigenen Hälfte zu lösen. Der wiederum von Natalie Schürpf erzielte Ausgleichstreffer in der 56. Minute war die logische Folge. WaSa wollte nun das Momentum ausnutzen und das Spiel noch in der regulären Spielzeit entscheiden. Doch dies gelang nicht, im Gegenteil: WaSa musste 10 Sekunden vor Spielende eine ärgerliche 2-Minuten-Strafe einstecken. Diese verunmöglichte den Ostschweizerinnen, in der Verlängerung nochmals anzugreifen, und ermöglichte den Hot Chilis schliesslich den Siegestreffer.

Gute Ausgangslage
Nach diesem für WaSa durchzogenen Wochenende bleibt die Situation rund um die Playoff-Qualifikation spannend. WaSa hat zwei Runden vor Ende der Qualifikation vier Punkte Vorsprung auf die beiden Verfolger Basel und Rümlang, wobei diese am kommenden Wochenende gegeneinander spielen.

Die Damen des UHC Waldkirch-St.Gallen haben nächstes Wochenende die Chance, sich in den Duellen gegen ihre direkten Gegner für die Playoffs zu qualifizieren. Am Samstag um 19 Uhr ist Unihockey Basel Regio in St. Gallen zu Gast, am Sonntag spielen die WaSanerinnen auswärts gegen die Hot Chilis Rümlang-Regensdorf.

Die NLB-Damen des UHC Waldkirch-St.Gallen haben am kommenden Wochenende das erste Mal seit der Modus-Änderung in der Saison 2011/2012 die Chance, sich für die Playoffs der besten vier Teams zu qualifizieren. Dafür muss die zurzeit auf dem dritten Platz klassierte Mannschaft aber sowohl gegen das viertplatzierte Unihockey Basel Regio als auch gegen die fünftplatzierten Hot Chilis Rümlang-Regensdorf punkten. Auf dem Papier scheint Unihockey Basel Regio der angenehmere Gegner für WaSa. Obwohl die Baslerinnen zurzeit auf dem vierten Platz klassiert sind, haben sie die beiden bisherigen Partien gegen WaSa klar verloren. Trotzdem dürfen sich die St.Gallerinnen nicht auf ein leichtes Spiel einstellen: Basel ist eine unberechenbare Mannschaft und hat schon öfters besser klassierte Gegner geärgert. Anpfiff der Partie ist am Samstag um 19 Uhr in der heimischen Tal-der-Demut-Halle.

Keine 24 Stunden später startet WaSa in den zweiten Teil des Playoff-Qualifikationskampfs. Um 16 Uhr spielen sie auswärts gegen die Hot Chilis Rümlang-Regensdorf. Die Begegnungen zwischen diesen beiden Mannschaften sind stets hart umkämpft und haben meist einen knappen Ausgang. Während die Vorteile in den vergangenen Jahren öfters bei den Zürcherinnen lagen, ist am kommenden Sonntag wohl eher WaSa zu favorisieren. Denn seit die Hot Chilis am 15. Dezember gegen WaSa eine 1:3-Niederlage einstecken mussten, haben sie nur noch fünf Punkte ergattert. Das Spiel wird zeigen, ob die Chilis rechtzeitig aus ihrem Tief kommen, um WaSa den Playoff-Platz noch streitig zu machen.

Die NLB-Damen des UHC Waldkirch-St.Gallen überzeugen gegen die Iron Marmots Davos-Klosters nicht,  zeigen aber Moral. Sie gewinnen mit 6:5 nach Verlängerung.

Dass die Iron Marmots Davos-Klosters konterstark sind, ist in der Nationalliga B der Frauen bekannt. Eigentlich sollten es auch ihre Gegnerinnen vom UHC Waldkirch-St.Gallen gewusst haben. Doch im ersten Spielabschnitt fanden sie kein Mittel, um diese gefährlichen Konter zu unterbinden. Zwar eröffnete die WaSanerin Iris Bernhardsgrütter in der 7. Minute das Score, nur eine Minute später glich Chantal Paschoud nach einem sauber ausgeführten Konter aber aus. WaSa kam nicht gut ins Spiel und wirkte in der Defensive viel zu passiv. So konnte Joela Mathis zwei Minuten vor Drittelsende gar den Führungstreffer für Davos erzielen. Die Passivität konnte das auf dem Papier zu favorisierende WaSa auch im zweiten Spielabschnitt nicht ablegen. Die St.Gallerinnen liefen  fast dauernd hinterher: ihren Gegnerinnen bei deren Kontern, freiliegenden Bällen und so auch weiterhin einem Rückstand. Dieser war zwischenzeitlich auf zwei Tore angewachsen, bis zum Ende des Mitteldrittels aber wieder auf ein Tor geschrumpft – zum 3:4 aus Sicht von WaSa.

Risiko-Taktik im Schlussdrittel
Im Schlussdrittel war dann zum ersten Mal so etwas wie eine Überlegenheit von WaSa zu erkennen. Den Bündnerinnen gingen mehr und mehr die Kräfte aus, so dass für das Heimteam in der Offensive Platz zum Kombinationsspiel blieb. So fiel in der 44. Minute durch einen unglücklichen Ablenker einer Davoserin ins eigene Tor das 4:4. Darauf war WaSa klar die spielbestimmende Mannschaft, leistete sich Defensive aber doch immer wieder unnötige Unkonzentriertheiten. So ermöglichten die St.Gallerinnen den Gästen fünf Minuten vor Spielende durch einen unglücklichen Wechsel den erneuten Führungstreffer. Es war der Start in ein Hitchcock-Finale. Denn als wäre es nicht schon spannend genug, so handelte sich Davos bei 57:17 eine 2-Minuten-Strafe ein – die Chance für WaSa, noch auszugleichen. Trainer Markus Riesen riskierte alles und ersetzte Torhüterin Steffi Huber durch eine sechste Feldspielerin. Und diese Taktik ging auf. In der letzten Sekunde der Überzahl, 43 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit gelang Livia Resegatti der Ausgleich zum 5:5.

Bündnerinnen stehend K.O.
In der Verlängerung hatte WaSa praktisch Dauer-Ballbesitz, denn Trainer Markus Riesen riskierte auch in den verbleibenden fünf Minuten alles und ersetzte die Torhüterin durch eine sechste Feldspielerin. Mit Blick auf die immer müder werdenden Davoserinnen schien dies die richtige Taktik. Und sie ging tatsächlich auf: 47 Sekunden vor Ende der Verlängerung erzielte Iris Scherrer mit einem Weitschuss das spielentscheidende Tor zum 6:5. WaSa sicherte sich damit im Kampf um die Playoff-Plätze zwei weitere Punkte, muss sich aber sicherlich darüber ärgern, einen Punkt abgegeben zu haben. Die Ostschweizerinnen liegen weiterhin auf Platz 3.

Eine Glanzvorstellung war es nicht, aber drei weitere Punkte sind für die Damen des UHC Waldkirch-St.Gallen im Trockenen: Gegen das Schlusslicht UHC Zugerland gewinnen sie mit 5:3.

Das Ziel für das Team vom Markus Riesen vor dem Spiel am Samstagnachmittag in Oberägeri war klar: Wollte man den Playoff-Platz weiter festigen, so waren gegen das letztplatzierte Zugerland drei Punkte Pflicht. WaSa startete denn auch gut in die Partie. Die Ostschweizerinnen übernahmen früh das Spieldiktat und liessen den Ball gut laufen. Trotzdem war es das Heimteam, das in der fünften Minute das Score eröffnete: Denise Kuster traf mit einem Weitschuss zum 1:0. Dieser Vorsprung währte aber nicht lange, denn WaSa zog ein druckvolles Spiel auf. Jacqueline Tanner erzielte sieben Minuten später auf Pass von Sereina Link den Ausgleich. Obwohl WaSa offensiv ein gutes Spiel pflegte, so überzeugte die Mannschaft defensiv nur teilweise. Die Gegnerinnen wurden zu wenig aggressiv angegangen, so dass Cristina Hecker in der 16. Minute die erneute Führung für Zugerland herstellen konnte. Darauf wusste WaSa aber postwendend eine Antwort: Iris Bernhardsgrütter in der 18. und Livia Resegatti in der 19. Minute sorgten dafür, dass die Ostschweizerinnen mit einer 3:2-Führung in die erste Pause gingen.

Schwaches Mitteldrittel
Im Mitteldrittel schien dann die Agilität und Kreativität im Spiel von WaSa wie verflogen. Die Ostschweizerinnen liessen sich immer mehr in die eigene Platzhälfte zurückdrängen. So kam Zugerland besser ins Spiel und auch zu einigen Chancen. Diese hatte auch WaSa, doch die äusserst stark aufspielende Nicole Aegeter im Zuger Tor sorgte dafür, dass das Torkonto von WaSa keinen Zuwachs erhielt.

Spannender Schluss
Im letzten Spielabschnitt spielte WaSa wieder aktiver und konnte sich so auch wieder länger in der offensiven Zone festsetzen. Zudem liessen die Ostschweizerinnen ihren Gegnerinnen dank eines guten Stellungsspiels in der eigenen Hälfte nur wenig Platz und Anspielmöglichkeiten. Angela Carisch konnte in der 43. Minute einen  Ball erobern und schloss ihren Alleingang souverän mit dem Treffer zum 2:4 ab. Der Knick für das noch immer sehr forsch aufspielende Zugerland war dieser allerdings noch nicht. Zwei Minuten später erzielte Jessica Riccardi nach einem Freistoss das 3:4. Es ging in eine spannende Schlussphase, in der den WaSanerinnen die Anspannung anzumerken war. Livia Resegatti erlöste die Grün-Weissen in der 59. Minute dann aber mit dem Siegestreffer zum 3:5. Damit liegt WaSa weiterhin auf dem dritten Rang und damit auf Playoff-Kurs. Um diesen Kurs weiter zu halten, sind am kommenden Samstag, wenn um 19 Uhr die sechstplatzierten Iron Marmots Davos-Klosters in St.Gallen zu Gast sind, weitere drei Punkte notwendig. (nb.)

Im Spiel zwischen dem zweitplatzierten Frauenfeld und dem drittplatzierten WaSa behalten einmal mehr die Thurgauerinnen die Oberhand: WaSa verliert das Ostschweizer NLB-Derby mit 3:6.

Dass sowohl der UHC Waldkirch-St.Gallen als auch die Red Lions Frauenfeld am Samstagabend in der Demuthalle in St.Gallen mit grossen Zielen und auch Respekt vor dem Gegner ins Spiel stiegen, war schon in den ersten Minuten spürbar. Das erste Drittel war ein gegenseitiges Abtasten. Keine Mannschaft konnte wirklich Akzente setzen und das Spiel erreichte in dieser Startphase auch nicht die Intensität, die man sich von den bisherigen Ostschweizer Derbys gewohnt war. Dies änderte sich dann aber im zweiten Spielabschnitt. Frauenfeld trat in dieser Phase aktiver auf und störte die St.Galler Verteidigerinnen schon früh bei der Auslösung. Aufgrund der schnelleren und auch aggressiveren Spielweise waren die Schiedsrichter gezwungen, auf beiden Seiten Strafen auszusprechen. Eine daraus resultierende Überzahlsituation nutzte Carole Breu in der 25. Minute zum Führungstreffer für die Gäste aus. Auch WaSa hatte danach Chancen, mit einer Frau mehr –  während 18 Sekunden sogar mit zwei Frauen mehr – einen Treffer zu erzielen. Die Grün-Weissen scheiterten aber am starken Stellungsspiel ihrer Gegnerinnen sowie am eigenen Unvermögen. Und so bewahrheitete sich einmal mehr die alte Weisheit: Wer sie vorne nicht macht, kriegt sie hinten. Kurz vor der zweiten Pause konnte Bernadette Hasler einen Fehler in der WaSa-Verteidigung zum 0:2 ausnutzen.

Gutes Frauenfelder Forechecking

Auch ins letzte Drittel startete Frauenfeld aufsässig. Für ihr gutes Forechecking wurden die Thurgauerinnen belohnt: Sereina Diethelm in der 43. und Bernadette Hasler in der 46. Minute erhöhten auf 0:4. Damit schien die Vorentscheidung gefallen. Trotzdem geriet Frauenfeld kurz darauf noch einmal ins Zittern. Angela Carisch und Corina Resegatti verkürzten mit einem Doppelschlag in der 47. und 48 Minute auf 2:4. Die Unsicherheit Frauenfelds war aber nur von kurzer Dauer. Bereits eine gute Minute später erhöhte Samantha Bickel auf 2:5, Bernadette Hasler doppelte in der 51. Minute zum 2:6 nach. Nun war die Vorentscheidung definitiv gefallen. Denn Frauenfeld liess den Ball nun sehr clever laufen, WaSa hingegen gingen immer mehr die Kräfte aus, um seine Gegnerinnen nochmals ernsthaft zu fordern. So war der letzte Treffer des Spiels von Lara Eschbach zum 3:6 nicht mehr als Resultatkosmetik.

Weiter auf Playoff-Kurs

Nach dieser Niederlage verbleiben die WaSa-Damen weiter auf dem dritten Tabellenrang und damit auf einem Playoff-Platz. „Wir müssen nun dieses Spiel möglichst schnell abhaken und nach vorne schauen, denn in den kommenden Spielen gegen unsere Verfolgerteams sind Punkte enorm wichtig“, betonte Trainer Markus Riesen nach dem Spiel. Da nächstes Wochenende kein spielfrei ist, bleiben für sein Team nun zwei Wochen, um sich optimal auf die Partie gegen das sechstplatzierte Zugerland vorzubereiten.

Aergera Giffers-Marly und der UHC Waldkirch-St.Gallen lieferten sich am Samstagabend in Giffers einen Spitzenkampf, der diese Bezeichnung wahrlich verdient hat. Die Entscheidung zugunsten der Freiburgerinnen fiel erst in der 57. Minute.

Das Spiel zwischen dem erstplatzierten Giffers und dem zweitplatzierten UHC Waldkirch-St.Gallen blieb bis zur letzten Minute spannend. Und dies, obwohl der UHC WaSa zwischenzeitlich mit 1:4 im Rückstand lag. Der Start gelang WaSa nicht, die Ostschweizerinnen traten im ersten Drittel zu passiv auf. So konnte der Leader mit einer 2:0-Führung in die erste Pause gehen. Im zweiten Spielabschnitt kam der UHC WaSa besser ins Spiel und konnte sich mehr Chancen erspielen. In der Defensive brachte Giffers die Ostschweizerinnen aber immer wieder in arge Nöte. So stellten die Freiburgerinnen nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer durch Laila Raschle den 2-Tore-Vorsprung nicht nur wieder her, sondern gingen in der 37. Minute gar mit 4:1 in Führung.

WaSa zeigt Moral

Als das Spiel schon fast entschieden schien, bäumte sich WaSa nochmals auf und nutzte in der letzten Spielminute des zweiten Drittels einige Unkonzentriertheit in der Giffers-Verteidigung aus. Iris Bernhardsgrütter und Daniela Meider brachten mit einem Doppelschlag die Hoffnung für die Grün-Weissen zurück. Mit dem spannenden Zwischenstand von 4:3 ging es in den letzten Spielabschnitt. In diesem lieferten sich die beiden Mannschaften noch einmal einen engagierten und hochstehenden Kampf. Giffers war dabei die spielbestimmende Mannschaft, aber auch WaSa konnte sich immer wieder gefährlich vors gegnerische Tor spielen. In der 55. Minute war es dann Iris Bernhardsgrütter, die den Ausgleich für WaSa erzielte. Spannung pur für die letzten Spielminuten! Nun aber schien der Leader wachgerüttelt und setzte zum Schlussspurt an. Giffers engte WaSa in der Defensive regelrecht ein und so gelang Christel Köstlinger in der 57. Minute der erneute Führungstreffer für das Heimteam. Diesmal gab Giffers die Führung nicht mehr aus der Hand: In der 59. konnte Christelle Wollhauser gar noch das sechste Tor zum Endstand von 6:4 für das Heimteam erzielen.

Auf dem Weg in Richtung Playoffs

Trotz dieser Niederlage kann WaSa das Jahr mit einem positiven Fazit abschliessen. “ Mit der Leistung vom vergangenen Wochenende gegen Rümlang und dem Spiel hier in Giffers haben wir klar gezeigt, dass wir in die Playoffs gehören“, bilanzierte Cheftrainer Markus Riesen nach dem Spiel. Der nächste Gradmesser im Kampf um die Playoff-Plätze folgt am 4. Januar. Dann trifft WaSa um 19 Uhr in der Sporthalle Tal der Demut auf die Red Lions Frauenfeld.