Heisser Tag, flaues Spiel

Heisser Tag, flaues Spiel

Die Frauen des UHC Waldkirch-St.Gallen (NLB) gewinnen im Cup gegen Unihockey Schüpfheim (2. Liga) mit 6:1. Sie entscheiden das Spiel bereits in den ersten 20 Minuten.

Natalie Brägger

30 Grad im Schatten sind für Unihockeyspielerinnen und –spieler bei weitem nicht die gewohnte Wettkampftemperatur. Die Formel ist einfach: Sommerwetter + Ernstkampf = Cupspiel! Die Damen des UHC Waldkirch-St.Gallen – erstmals unter der Leitung von Renato Wyss – liessen sich am vergangenen Samstag aber weder vom heissen Sommerwetter noch von der Anreise ins Entlebuch beeinflussen. Die Favoritinnen starteten mit viel Zug aufs Tor ins Spiel, was sich auch auf der Resultattafel bemerkbar machte: Nach Toren von Livia Resegatti, Iris Bernhardsgrütter, Laila Raschle, Iris Scherrer und Tamara Zogg stand es bereits nach dem ersten Drittel 5:0 für die Ostschweizerinnen.

Zu wenig zwingend                                

Das Trainerteam hatte sich dazu entschieden, das Spiel mit jeweils zwei wechselnden Linien durchziehen, um das Tempo hochzuhalten. Dies gelang zumindest auch im Mitteldrittel: WaSa liess Ball und Gegnerinnen laufen und erhöhte in der 26. Minute durch einen Weitschuss von Angela Carisch auf 6:0. Zwar hielten die St.Gallerinnen auch darauf das Spieldiktat klar in der Hand, die zwingenden Aktionen vor dem gegnerischen Tor liessen sie aber vermissen. So war es nicht erstaunlich, dass auch Unihockey Schüpfheim – im vergangenen Jahr Gruppensieger in der 2. Liga – sein Können aufblitzen lassen konnte und gar den ersten Treffer zum 6:1 erzielte.

Sieg ohne Glanz

Im letzten Spielabschnitt war die Luft bei beiden Teams etwas draussen. Einzig Schüpfheims Torhüterin lief zur Hochform auf. Sie hielt ihr Team mit mehreren ausgezeichneten Paraden im Spiel. So musste sich WaSa mit einem torlosen letzten Drittel begnügen – mit dem ungefährdeten 6:1-Sieg war die Pflicht aber erfüllt und die Qualifikation für die 1/16-Finals geschafft. Das nächste Cupspiel findet voraussichtlich am 16. September statt, die Gegnerinnen von WaSa sind noch nicht bekannt.

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