WaSa zeigt im Derby nicht seine beste Seite

WaSa zeigt im Derby nicht seine beste Seite

WaSa zeigt im Derby nicht seine beste Seite

Natalie Brägger Damen NLB 7. Januar 2019 Kommentare

Die Frauen des UHC Waldkirch-St.Gallen verlieren gegen Unihockey Appenzell mit 4:5. Vier Tore in den letzten zehn Spielminuten reichen nicht, um den vorher unglücklich eingefangenen Rückstand aufzuholen.

Natalie Brägger

Über 150 Zuschauerinnen und Zuschauer hatten am Sonntagnachmittag bei nicht einfachen Wetterbedingungen den Weg in die Sporthalle Tal der Demut gefunden, um dem NLB-Derby zwischen dem UHC Waldkirch-St.Gallen und Unihockey Appenzell beizuwohnen. Und sie wurden für den schwierigen Anfahrtsweg gleich mit einem furiosen Schlussdrittel entschädigt. Der Start in die Partie war aus St. Galler Sicht alles andere als gelungen. WaSa fand den Tritt nicht, agierte passiv und kassierte zudem bereits in der fünften Minute durch einen vermeidbaren Abstimmungsfehler in der Verteidigung den ersten Gegentreffer. Bei diesem blieb es zwar bis zur ersten Pause, eine Reaktion war aufgrund des klaren Chancenplus der Gäste aber dennoch bitternötig.

WaSa sehr fehleranfällig

Im zweiten Drittel zeigte WaSa eine bessere Leistung, erspielte sich mehr Ballbesitz und Chancen, aber die Konsequenz im Abschluss fehlte. Und so folgte, was oft folgt, wenn man vorne nicht konsequent genug spielt: Der Gegentreffer in der 34. Minute durch Viviane Manser. Das erste Tor für WaSa lag danach in der Luft, die zweite Drittelspause aber bremste die Anstrengungen der St. Gallerinnen. Und kurz darauf erlitten sie nach einem Abwehrfehler erneut einen Dämpfer: Viviane Manser konnte einen Abpraller zum 3:0 für Appenzell verwerten.

Starke WaSa-Überzahl

Das Heimteam gab sich darauf aber nicht geschlagen: In der 52. Minute erzielte Livia Resegatti in Überzahl das 1:3. Bei Appenzell schien dieser Treffer (noch) kein Nervenflattern auszulösen, denn eine gute Minute später war der 3-Tore-Vorsprung wieder hergestellt. Nach einer erneuten Zweiminuten-Strafe gegen Appenzell warf WaSa alles nach vorne und trat ohne Torhüterin, dafür mit sechs gegen vier Feldspielerinnen an. Die Massnahme brachte Erfolg in Form des 2:4-Anschlusstreffers durch Iris Scherrer. Als Lara Eschbach drei Minuten vor Schluss zum 3:4 verkürzte, war endgültig Hochspannung in der Halle. Corina Zwingli konnte eine Minute vor Spielende schliesslich das Spiel mit einem Schuss ins leere WaSa-Tor entscheiden. Zwar gelang Alicia Göldi vier Sekunden vor Schluss noch der erneute Anschlusstreffer zum 4:5 für WaSa, die ärgerliche Niederlage konnten die St.Gallerinnen aber nicht mehr abwenden.

 


Waldkirch-St. Gallen – UH Appenzell 4:5 (0:1, 0:1, 4:3)

Sporthalle Tal der Demut, St. Gallen. 157 Zuschauer. SR Rüegger/Schmid.
Tore: 5. S. Eberle 0:1. 34. V. Manser (C. Zwingli) 0:2. 50. V. Manser 0:3. 52. L. Resegatti (I. Bernhardsgrütter) 1:3. 53. S. Eberle (N. Fässler) 1:4. 56. I. Scherrer (L. Resegatti) 2:4. 58. L. Eschbach 3:4. 60. C. Zwingli 3:5. 60. A. Göldi 4:5.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Waldkirch-St. Gallen. 3mal 2 Minuten gegen UH Appenzell.

 

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